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LIGA-BEWERTUNG - Cassiopeia

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RiotBabagahnoosh

Lead Creative Designer

12-13-2010

Kandidat: Cassiopeia
Datum: 10. Dezember, 20 CLE

Beobachtung


Cassiopeia gleitet mit nervenzermürbender Grazie den herrlichen Korridor entlang, während das Schaben von Schuppen auf Marmor jede ihrer Windungen in dem leeren Flur begleitet. Ihre eleganten Rundungen und ihre imposante Haltung zeichnen zusammen mit ihrem schlangenartigen Körper ein schreckenerregendes Bild. Die erlesenen Züge ihres Gesichtes, umhüllt von den Merkmalen des Kopfes einer Kobra, strahlen eine kalte Zielstrebigkeit aus, während der Schwanz einer Schlange sie geradewegs zu ihrem Ziel bringt.

Einen Moment hält sie vor einer großen Tür inne, deren Flügel je ein Panther ziert. Über der Tür ist eine Inschrift in den steinernen Bogen eingelassen: „Der wahre Gegner liegt im Inneren.“ Ihre Augen verengen sich, als sie die Gravur liest.

Cassiopeia streckt einen krallenartigen Finger nach der Tür aus. Bei der Berührung öffnet sich diese mühelos und gibt den Weg in die Finsternis frei. Einen Moment lang späht Cassiopeia zögernd in das vor ihr liegende Schwarz, bevor sie sich zusammennimmt und hinein gleitet.

Betrachtung

Sie fand sich in ihren Zimmern des noxischen Anwesens wieder, das sie ihr Zuhause nannte. Ein eleganter Vorhang verlief durch die Mitte des Raumes, ein Schutz vor neugierigen Augen. Dort, auf der anderen Seite des feinen Stoffes stand die unverkennbare Gestalt ihres Vaters, General Marcus Du Couteau. Sie sah ihn sehnsüchtig an, verehrte alles an ihm, von seiner imposanten Militärrobe bis zur perfekten Haltung eines Soldaten.

Er trat vor und streckte eine Hand nach dem Vorhang aus. Ein Moment der Panik. Ganz gleich, wie oft sie es ihren engsten Familienangehörigen gestattete, sie zu sehen, überkam sie immer ein Gefühl der Angst und der Abscheu.

„Sieh mich nicht an”, jammerte Cassiopeia.

Der General erstarrte für einen Moment. Dann wurde seine Stimme streng: „Du bist meine Tochter, Cassiopeia. Und du bist schön.“

„Lügner”, zischte sie und wandte sich ab. Sie konnte das Rascheln der Vorhänge hören, als er näherkam.

„Tochter, sieh mich an”, bat er inständig. Widerwillig gab sie nach und wischte sich mit einer bösartig anmutenden Klauenhand ihre Tränen vom Gesicht. Sie sprach nicht.

„Cassiopeia”, fuhr er fort, während er einen Schritt nach vorn ging, „ich wurde vorgeladen. Es ist eine ernste Angelegenheit, die ich nicht ablehnen kann.“

„Nimm Schwester mit. Sie kann dich beschützen”, schluchzte sie.

Marcus schüttelte seinen Kopf: „Katarina kann nicht zurück. Die Angelegenheit mit Ionia ist noch nicht geklärt und ihre Pflicht gegenüber der Liga zwingt sie, zu bleiben.“

„Vater, solltest du nicht zurückkehren, werde ich allein sein”, bemerkte sie.

Der General streckte seine Hand aus, um das Gesicht seiner Tochter zu berühren, doch sie schreckte zurück und drehte ihm erneut den Rücken zu. Seine Stimme wurde kälter als Stahl. „Du bist eine Du Couteau, Cassiopeia. Du hast Noxus gedient und Noxus kümmert sich um seine Kinder. Du wirst niemals allein sein.“ Er machte eine Pause. „Eines Tages wirst du dich an deine Pflicht erinnern.“

General Du Couteau nahm ihre Hand und legte einen versiegelten Brief hinein, der dadurch leicht geknickt wurde. „Sollte ich nicht zurückkehren, Cassiopeia, wird dies dir und Katarina den Weg weisen.“

Als sie hörte, wie sich ihr Vater zum Gehen wandte, wurde Cassiopeia panisch. Sie drehte sich herum, fand sich aber allein wieder. Sie betrachtete den Brief in ihrer Hand. Er war mit einem wächsernen Siegel verschlossen, das sie nicht kannte, doch es war bereits gebrochen. Sie entfaltete das Blatt Papier.

In blutroter Tinte stand dort geschrieben: „Transzendenzweg, Elfenbein-Bezirk, 17:00 Uhr.“ Darunter befand sich ein Stempel mit dem Bildnis einer schwarzen Rose.

Das Läuten einer Glockenuhr erregte ihre Aufmerksamkeit, gefolgt von verwirrenden Geräuschen. Überall um sie herum verfiel der Haushalt plötzlich in Chaos. Jeder vorübergehende Schritt, jedes lästerliche Flüstern erfüllte sie mit Zorn. Ein zögerliches Klopfen an der Tür. Sie wusste bereits, wen sie zu erwarten hatte.

„Herein”, befahl sie, die Wut hatte die Überhand über die Abscheu gesehen zu werden, gewonnen. Die Tür schwang auf und gab den Blick auf einen der Leibwächter ihres Vaters frei. Er trat langsam ein, angespannt auf ihre Silhouette auf der anderen Seite der Vorhänge starrend, in seinem Gesicht eine Mischung aus Angst und Scham.

„Fräulein Cassiopeia”, begann er, „Euer Vater ist …”

Sie unterbrach ihn: „Erspar mir deine Ausflüchte, Narr! Wie ist es passiert?“

„Wir waren auf dem Markt”, stammelte er, „Euer Vater hat sich davongestohlen.”

„Und ich hatte dich angewiesen, ihn zu beschatten oder nicht“, spottete Cassiopeia. Sie trat näher an den Vorhang heran. Der Soldat sah beschämt weg. Er antwortete nicht. Cassiopeia grub ihre Krallen in den herabhängenden Schleier, riss ihn daraufhin mit einer schnellen Bewegung von seiner Aufhängung und entblößte somit ihren abscheulichen Körper. „Sprich, Feigling“, befahl sie.

Der Leibwächter trat voll Schrecken zurück und erbleichte.

„Was ist?”, stichelte Cassiopeia und hielt sich in gespielter Überraschung eine ihrer fürchterlichen Hände vor das Gesicht. „Findest du mich nicht schön?“

Sie ging auf ihn zu und umfasste seinen Hals mit ihren Klauen. Sie hob seinen bedeutungslosen Körper an und plötzlich fiel eine zerbrochene Taschenuhr aus seiner Jacke. Die Zeiger der Uhr waren um 17:15 Uhr stehengeblieben. „Dies war alles, was wir gefunden haben“, krächzte er.

Sie sah, wie die Augen ihres Opfers die ihren anstarrten, sein Körper zitterte, während sie das Leben aus ihm heraus presste. Sein Gesicht war weiß wie Schnee, doch aus irgendeinem Grund war keine Furcht in seinen Augen. Erkenntnis durchfuhr ihren gesamten, schlangenartigen Körper. Cassiopeia grinste höhnisch. „Scharlatan”, zischte sie giftig. „Ihr zwingt mich, den Moment, in dem ich meinen Vater verlor, noch einmal zu durchleben, nur zu eurem eigenen kranken Vergnügen?“

Das Gesicht des Leibwächters wurde so unerbittlich wie seine Augen. „Weshalb möchtest du der Liga beitreten, Cassiopeia“, fragte er.

„Mein Vater ist tot”, spuckte sie, „Einer von euch *******en weiß etwas darüber. Und ich werde Gerechtigkeit bekommen.”

Der Soldat nickte: „Wie fühlt es sich an, seine Gedanken nicht verbergen zu können?”

Cassiopeia sah ihm direkt in die Augen: „Scher dich zum Teufel“, murmelte sie gefühllos. Die Gestalt löste sich in ihrem Griff auf und hinterließ nur die Finsternis. Die Türen zur Liga flogen auf.


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Jusatsu

Senior Member

12-13-2010

uh, ich bin ma der erste, der antwortet. ^^
hört sich doch spannend an, ich heiße sie jedenfalls herzlich in der liga willkommen und reiche ihr meine hand, um ihr den weg auf das richtfeld zu weisen. ich kann es kaum erwarten....


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Xarïa

Member

12-13-2010

Hey,

Ich, einer, der die Geschichten eigentlich nie liest habe hier doch interesse gefunden!

Super leistung!

Weiter so!


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TheAnalyst

Senior Recruiter

12-13-2010

Hmm neuerdings durchschauen alle Helden die Prozedur kann das sein?
Wie wärs mit einer die sie noch nicht kennen


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Blacky666

Senior Member

12-14-2010

hehe noch ne vewandte in der liga
hoffentlich machen die nie ne party nach der schlacht weil mit verwandten flirten is ja net so der hit :P

spaß bei seite mal wieder ne gelungene geschichte *thumps up*


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NorthEastWind

Junior Member

12-14-2010

Hi


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Sylverblack

Senior Member

12-14-2010

Zitat:
„Mein Vater ist tot”, spuckte sie, „Einer von euch *******en weiß etwas darüber. Und ich werde Gerechtigkeit bekommen.”


Das nächste Mal bitte ohne Zensur.


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Tempest

Senior Member

12-14-2010

Schätze das war ungeplant und das Forum hat da zugeschlagen.


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CWl Arctus Nurax

Recruiter

12-14-2010

wow ma ehrlich ich find cassiopeia schon gut seit dem ich nur ihre fähigkeiten kenne aber ich glaub ich hab mich noch nie für nen champ so interessiert.

jedenfalls ist sie willkommen in der liga muss ich echt so sagen und danke das ihr so nen champ entwickelt wirklich die is super und jetz schon für mich gekauft )


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Schattentänser

Junior Member

12-14-2010

scheint cool zu sein kauf ich mir evtl. spar schon etwas länger


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