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Jahre voller Gespräche haben eine Menge digitale Seiten gefüllt und wir haben sie alle aufbewahrt, um darin zu stöbern und nachzulesen. Ob du nach Ankündigungen älterer Champions suchst oder du sehen willst, wann Rammus das erste Mal mit einem "OK" in einen Thread gerollt ist. Das und alles andere kannst du hier finden. Wenn du damit fertig bist, kannst du unsere Foren aufsuchen, um die neuesten League of Legends Diskussionen mit zu bekommen.

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Aktualisierung der Champion-Rollennamen

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Morello

Lead Designer

07-17-2013

Hey, Beschwörer,

nach vielen Diskussionen haben wir uns dazu entschlossen, unsere Champion-Rollennamen zu aktualisieren, um genauer wiederspiegeln zu können, wie wir über die Rollen in League of Legends denken. Während die meisten dieser Rollen (vielleicht nicht eine!) vertraut klingen mögen, wollten wir unsere Gedanken mit euch teilen und sicherstellen, dass wir alle auf demselben Stand sind, bevor die Änderungen im Abschnitt Championinformation auf leagueoflegends.com und mit der Aktualisierung 3.10 auf den Client kommen. Zudem werde ich gleich die Gelegenheit nutzen, euch einen kleinen Einblick in den Prozess des Livedesigns zu geben und darin, wie wir zwischen den Rollenarchetypen, die es in League of Legends gibt, und den Positionen, die sie in einem Spiel einnehmen können, unterscheiden.

Fangen wir damit an, wie wir Rolle definieren.

Die Rolle eines Champions definiert grob die Art des Beitrags, den er für ein Team leistet, oder vermittelt auch die Grundlagen seiner Spielweise. Sie ruft Erwartungen hervor, wie die Erfahrungen eines Spielers aussehen und was er für sein Team tun kann. Bei Riot sehen wir die Rolle eines Champions im Spiel als eine Kombination aus primärer und sekundärer Rolle aus der folgenden Liste.


  • Assassine

Ein Assassine ist ein beweglicher Champion, der sich auf das Töten und Unschädlichmachen hochwertiger Ziele spezialisiert. Mit einem Fokus auf Infiltration, Täuschung und Mobilität sind Assassinen gut angepasste Jäger, die günstige Momente innerhalb eines Kampfes abwarten, bevor sie sich ins Gefecht stürzen. Unabhängig von der Größe des gegnerischen Teams sind Assassinen auf das Positionsspiel und kunstvolle Tötungen spezialisiert. Sie schlagen zu, wenn die Zeit gekommen ist – nicht früher, nicht später.




  • Magier

Magier sind meist Fernkampf-Champions, die mächtige Fähigkeiten den normalen Angriffen vorziehen. Für gewöhnlich zeichnen sich Magier durch eine Kombination aus großer Reichweite, Flächenschaden oder sehr nützliche Fähigkeiten aus, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Ein erfahrener Magier kann mit seinen vielseitigen Fertigkeiten und seiner flexiblen Spielweise auf jedes Team großen Einfluss haben.




  • Tank

Tanks sind widerstandsfähige Champions, die an vorderster Front kämpfen und dabei helfen, Gegner auszuschalten und Kämpfe zu beginnen. Typischerweise führen sie einen Ansturm an und wählen die richtige Zeit und Situation, um eine Aggression zu initiieren. Viele Tanks können auch ihre verwundbareren Teamkollegen beschützen, indem sie gefährliche Widersacher betäuben oder wegstoßen und ihr Schadenspotenzial einschränken.




  • Supporter

Supporter beeinflussen Spiele, indem sie ihre Verbündeten durch Verbesserungen und Heilungen stärken oder indem sie die gegnerischen Linien mit Hilfe von Massenkontrolleffekten stören. Von der frühen Lane-Phase bis zu den späten Teamkämpfen verschaffen Supporter ihren Teamkollegen Vorteile und Möglichkeiten, aus denen diese Kapital schlagen können. Ein versierter Supporter bringt seinem Team den entscheidenden Vorsprung, den es zum Sieg benötigt, und kann das Blatt mit nur einem gut abgepassten Spielzug wenden.




  • Nahkämpfer

Nahkämpfer verfügen über eine Mischung aus offensiven und defensiven Möglichkeiten. Auch wenn sie nicht ganz so viele nützliche Fähigkeiten wie ein Tank oder so großes Schadenspotenzial wie ein Assassine besitzen, summiert sich der Schaden eines Nahkämpfers mit der Zeit, womit auch er eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Jedem Nahkämpfer steht eine einzigartige Kombination aus Mobilität, Schaden, Störpotenzial und Widerstandsfähigkeit zur Verfügung.




  • Schütze

Ein Schütze greift aus großer Entfernung an und opfert Defensive und Nützlichkeit, um sich darauf zu konzentrieren, individuellen Zielen starken und konstanten Schaden zuzufügen. Da sie für gewöhnlich mehr auf die Nutzung ihrer normalen Angriffe als ihrer Fähigkeiten abstellen, besitzen Schützen die Möglichkeit, in der späten Phase jedes Spiels ihren Schaden zu skalieren und so vernichtende Schadensspitzen zu erreichen.




Übrigens verwenden wir den Begriff „Schütze “ hier bewusst anstatt des umgangssprachlichen „AD-Carry“. Auf diese Weise wird die Rolle klarer definiert – zudem ist „AD-Carry“ eine Art Überbleibsel aus Zeiten, da man vom Fähigkeitsschaden-Spieler immer erwartete, dass er das Spiel „trägt“. League of Legends ist ein Spiel, in dem es um Teamarbeit geht, und es ist einfach nicht richtig zu sagen, dass der Schütze die einzige oder sogar vorrangige Rolle ist, ein Team zum Sieg zu führen. Viele Leute werden ihn weiterhin AD-Carry nennen und das ist auch in Ordnung, aber für die Fälle, in denen wir offiziell darüber sprechen, werden wir Schütze verwenden. Dies ist eine semantische Änderung, die aber wichtig ist hier zu erwähnen, damit ihr wisst, dass sie auf euch zukommt.

Einige dieser Rollen passen ganz offensichtlich auf einen Champion, etwa Brand als Magier oder Nautilus als Tank, andere hingegen sind differenzierter und verkörpern eine Kombination von Rollen. Dadurch können wir besser definieren, was der Champion in das Spiel einbringt, sodass wir uns auf derselben Wellenlänge bezüglich der Erwartungen, die ihr an einen Champion stellt, befinden. Beispielsweise ist Mordekaiser zuallererst ein Magier, aber auch ein Kämpfer. Es ist zudem wichtig zu erwähnen, dass wir bezüglich dieser Einstufung recht offen sind, wenn es um Rollen geht – Pantheon und Annie sind zum Beispiel beide Magier, da sie sich für ihren Schadensausstoß vor allem auf ihre Fähigkeiten verlassen, ersterer basiert allerdings auf Angriffsschaden, während letztere auf Fähigkeitsstärke abstellt.


<hr class="subtle-divider">
Wo ich schon einmal hier bin, möchte ich mich auch noch einem verbreiteten Missverständnis über die Position und davon, wie sie sich von Rolle zu Rolle unterscheidet, widmen. Die Position bezieht sich auf die Plätze, an die ein Champion gehen kann. Ein Champion, der also in die Mitte geht, könnte ein Magier, ein Assassine oder ein Kämpfer sein, er spielt aber weiterhin die mittlere Position. Dies ist der Teil des Spiels, den Spieler definieren und entwickeln, und wir freuen uns auch immer wieder, hier Überraschendes zu sehen (natürlich nur solange ein gutes Gegenspiel möglich bleibt)!

Machen wir ein kleines Gedankenspiel:

Was ist Teemo? Abgesehen von anbetungswürdig oder durchweg böse, abhängig davon, wen ihr fragt, tendiert er eher zur oberen Lane. Dadurch ist er aber noch nicht der gleiche Typ von Champion wie Jax, Irelia oder Jayce – Champions, die auch in die obere Lane gehen. Was das bezüglich unserer Diskussion bedeutet, ist, dass Teemo ein Schütze / Magier ist. Das ist seine Rolle aus der Perspektive der Entwicklung. Die Tatsache, dass er meist in der oberen Lane gespielt wird, ist eine Sache der Position. Lux ist eine Magierin (Rolle), die für gewöhnlich in der Mitte (Position) gespielt wird. Außerdem wird sie auch in der unteren Lane, dort aber eher als Supporterin gespielt. Kha'Zix ist ein Assassine, der gern in der oberen Lane, im Dschungel oder in der Mitte gespielt wird.

Keine dieser Entscheidungen über die Position beeinflusst die DNA des Champions auch nur ansatzweise – er verfügt trotzdem über dieselben Fertigkeiten und denselben Kern-Spielstil, seine Position kann aber Auswirkungen darauf haben, was er für dieses Spiel tut. Von Natur aus passen einige Champions besser auf manche Positionen, aber es gibt auch Variablen, die selbst das beeinflussen. Die Teamzusammenstellung, sowohl der Verbündeten als auch der Gegner, hat Einfluss auf die Wirkmacht eines Champions, und die Synergien, die sich aus der Ausrüstung ergeben, verbessern die Möglichkeit eines Champions, eine bestimmte Rolle auszufüllen. Die verschiedenen Gegenstände, die Spieler mit Jarvan IV. in der oberen Lane im Gegensatz zum Dschungel-Jarvan kaufen, zeigen uns, wie Gegenstände zwei Positionen aufwerten und definieren können, selbst beim selben Champion. Letztlich können diese Dinge die aktuelle Spielbalance beeinflussen, aber nicht die Kernrolle des Champions.

Die Quintessenz hierbei ist, dass Rolle und Position verschiedene Konzepte darstellen und wir als Designer unterschiedlich an sie herangehen. Spieler können diese Information nutzen, um besser zu verstehen, was sie von einem Champion zu erwarten haben und was dessen Stärken und Schwächen sein können. Indem wir bezüglich dieser Konzepte alle dieselbe Sprache sprechen, werden sich bessere Diskussionen über komplexere Designfragen ergeben.


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Vaan92

Senior Member

07-17-2013

Also wird im Lol- Client die Information über die Rollen Verteilung bearbeitet?
Wird dann aus Fernkämpfer Schützen?
Wenn ja wird dann der groß teil der Magier keine "Schützen" sein.

Werden dann Champs wie z.B. Leona, Alistar, Nautilus auch die Rolle Support bekommen?

Zitat:
"Supporter beeinflussen Spiele, [...] indem sie die gegnerischen Linien mit Hilfe von Massenkontrolleffekten stören."


Ich hätte noch eine Frage zum Shop.
Wird im nächsten Patch die Rolle Schütze eingeführt oder darf man nicht nach Fernkämpfern filtern?
http://s7.directupload.net/file/d/3319/u6xp5d4b_jpg.htm (http://s7.directupload.net/file/d/3319/u6xp5d4b_jpg.htm)


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5L1V3R

Master Recruiter

07-17-2013

Noch immer habe ich etwas Schwierigkeiten mit der Vorstellung eines Magiers, der aber auf AD gespielt wird. Die Definition, dass der Unterschied zwischen Magier und Kämper in erster Linie im häufigen Gebrauch der Fähigkeiten liegt ist zwar verständlich, kommt mir aber dennoch merkwürdig vor.
Vielleicht liegt es an der Gewohnheit aus anderen Spielen, aber noch kann ich mich mit dem Gedanken eines "AD-Magiers" nur schwer anfreunden.


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xardus1987

Member

07-17-2013

Zitat:
Morello:
Hey, Beschwörer,

nach vielen Diskussionen haben wir uns dazu entschlossen, unsere Champion-Rollennamen zu aktualisieren, um genauer wiederspiegeln zu können, wie wir über die Rollen in League of Legends denken. Während die meisten dieser Rollen (vielleicht nicht eine!) vertraut klingen mögen, wollten wir unsere Gedanken mit euch teilen und sicherstellen, dass wir alle auf demselben Stand sind, bevor die Änderungen im Abschnitt Championinformation auf leagueoflegends.com und mit der Aktualisierung 3.10 auf den Client kommen. Zudem werde ich gleich die Gelegenheit nutzen, euch einen kleinen Einblick in den Prozess des Livedesigns zu geben und darin, wie wir zwischen den Rollenarchetypen, die es in League of Legends gibt, und den Positionen, die sie in einem Spiel einnehmen können, unterscheiden.

Fangen wir damit an, wie wir Rolle definieren.

Die Rolle eines Champions definiert grob die Art des Beitrags, den er für ein Team leistet, oder vermittelt auch die Grundlagen seiner Spielweise. Sie ruft Erwartungen hervor, wie die Erfahrungen eines Spielers aussehen und was er für sein Team tun kann. Bei Riot sehen wir die Rolle eines Champions im Spiel als eine Kombination aus primärer und sekundärer Rolle aus der folgenden Liste.


  • Assassine

Ein Assassine ist ein beweglicher Champion, der sich auf das Töten und Unschädlichmachen hochwertiger Ziele spezialisiert. Mit einem Fokus auf Infiltration, Täuschung und Mobilität sind Assassinen gut angepasste Jäger, die günstige Momente innerhalb eines Kampfes abwarten, bevor sie sich ins Gefecht stürzen. Unabhängig von der Größe des gegnerischen Teams sind Assassinen auf das Positionsspiel und kunstvolle Tötungen spezialisiert. Sie schlagen zu, wenn die Zeit gekommen ist – nicht früher, nicht später.




  • Magier

Magier sind meist Fernkampf-Champions, die mächtige Fähigkeiten den normalen Angriffen vorziehen. Für gewöhnlich zeichnen sich Magier durch eine Kombination aus großer Reichweite, Flächenschaden oder sehr nützliche Fähigkeiten aus, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Ein erfahrener Magier kann mit seinen vielseitigen Fertigkeiten und seiner flexiblen Spielweise auf jedes Team großen Einfluss haben.




  • Tank

Tanks sind widerstandsfähige Champions, die an vorderster Front kämpfen und dabei helfen, Gegner auszuschalten und Kämpfe zu beginnen. Typischerweise führen sie einen Ansturm an und wählen die richtige Zeit und Situation, um eine Aggression zu initiieren. Viele Tanks können auch ihre verwundbareren Teamkollegen beschützen, indem sie gefährliche Widersacher betäuben oder wegstoßen und ihr Schadenspotenzial einschränken.




  • Supporter

Supporter beeinflussen Spiele, indem sie ihre Verbündeten durch Verbesserungen und Heilungen stärken oder indem sie die gegnerischen Linien mit Hilfe von Massenkontrolleffekten stören. Von der frühen Lane-Phase bis zu den späten Teamkämpfen verschaffen Supporter ihren Teamkollegen Vorteile und Möglichkeiten, aus denen diese Kapital schlagen können. Ein versierter Supporter bringt seinem Team den entscheidenden Vorsprung, den es zum Sieg benötigt, und kann das Blatt mit nur einem gut abgepassten Spielzug wenden.




  • Nahkämpfer

Nahkämpfer verfügen über eine Mischung aus offensiven und defensiven Möglichkeiten. Auch wenn sie nicht ganz so viele nützliche Fähigkeiten wie ein Tank oder so großes Schadenspotenzial wie ein Assassine besitzen, summiert sich der Schaden eines Nahkämpfers mit der Zeit, womit auch er eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Jedem Nahkämpfer steht eine einzigartige Kombination aus Mobilität, Schaden, Störpotenzial und Widerstandsfähigkeit zur Verfügung.




  • Schütze

Ein Schütze greift aus großer Entfernung an und opfert Defensive und Nützlichkeit, um sich darauf zu konzentrieren, individuellen Zielen starken und konstanten Schaden zuzufügen. Da sie für gewöhnlich mehr auf die Nutzung ihrer normalen Angriffe als ihrer Fähigkeiten abstellen, besitzen Schützen die Möglichkeit, in der späten Phase jedes Spiels ihren Schaden zu skalieren und so vernichtende Schadensspitzen zu erreichen.




Übrigens verwenden wir den Begriff „Schütze “ hier bewusst anstatt des umgangssprachlichen „AD-Carry“. Auf diese Weise wird die Rolle klarer definiert – zudem ist „AD-Carry“ eine Art Überbleibsel aus Zeiten, da man vom Fähigkeitsschaden-Spieler immer erwartete, dass er das Spiel „trägt“. League of Legends ist ein Spiel, in dem es um Teamarbeit geht, und es ist einfach nicht richtig zu sagen, dass der Schütze die einzige oder sogar vorrangige Rolle ist, ein Team zum Sieg zu führen. Viele Leute werden ihn weiterhin AD-Carry nennen und das ist auch in Ordnung, aber für die Fälle, in denen wir offiziell darüber sprechen, werden wir Schütze verwenden. Dies ist eine semantische Änderung, die aber wichtig ist hier zu erwähnen, damit ihr wisst, dass sie auf euch zukommt.

Einige dieser Rollen passen ganz offensichtlich auf einen Champion, etwa Brand als Magier oder Nautilus als Tank, andere hingegen sind differenzierter und verkörpern eine Kombination von Rollen. Dadurch können wir besser definieren, was der Champion in das Spiel einbringt, sodass wir uns auf derselben Wellenlänge bezüglich der Erwartungen, die ihr an einen Champion stellt, befinden. Beispielsweise ist Mordekaiser zuallererst ein Magier, aber auch ein Kämpfer. Es ist zudem wichtig zu erwähnen, dass wir bezüglich dieser Einstufung recht offen sind, wenn es um Rollen geht – Pantheon und Annie sind zum Beispiel beide Magier, da sie sich für ihren Schadensausstoß vor allem auf ihre Fähigkeiten verlassen, ersterer basiert allerdings auf Angriffsschaden, während letztere auf Fähigkeitsstärke abstellt.


<hr class="subtle-divider">
Wo ich schon einmal hier bin, möchte ich mich auch noch einem verbreiteten Missverständnis über die Position und davon, wie sie sich von Rolle zu Rolle unterscheidet, widmen. Die Position bezieht sich auf die Plätze, an die ein Champion gehen kann. Ein Champion, der also in die Mitte geht, könnte ein Magier, ein Assassine oder ein Kämpfer sein, er spielt aber weiterhin die mittlere Position. Dies ist der Teil des Spiels, den Spieler definieren und entwickeln, und wir freuen uns auch immer wieder, hier Überraschendes zu sehen (natürlich nur solange ein gutes Gegenspiel möglich bleibt)!

Machen wir ein kleines Gedankenspiel:

Was ist Teemo? Abgesehen von anbetungswürdig oder durchweg böse, abhängig davon, wen ihr fragt, tendiert er eher zur oberen Lane. Dadurch ist er aber noch nicht der gleiche Typ von Champion wie Jax, Irelia oder Jayce – Champions, die auch in die obere Lane gehen. Was das bezüglich unserer Diskussion bedeutet, ist, dass Teemo ein Schütze / Magier ist. Das ist seine Rolle aus der Perspektive der Entwicklung. Die Tatsache, dass er meist in der oberen Lane gespielt wird, ist eine Sache der Position. Lux ist eine Magierin (Rolle), die für gewöhnlich in der Mitte (Position) gespielt wird. Außerdem wird sie auch in der unteren Lane, dort aber eher als Supporterin gespielt. Kha'Zix ist ein Assassine, der gern in der oberen Lane, im Dschungel oder in der Mitte gespielt wird.

Keine dieser Entscheidungen über die Position beeinflusst die DNA des Champions auch nur ansatzweise – er verfügt trotzdem über dieselben Fertigkeiten und denselben Kern-Spielstil, seine Position kann aber Auswirkungen darauf haben, was er für dieses Spiel tut. Von Natur aus passen einige Champions besser auf manche Positionen, aber es gibt auch Variablen, die selbst das beeinflussen. Die Teamzusammenstellung, sowohl der Verbündeten als auch der Gegner, hat Einfluss auf die Wirkmacht eines Champions, und die Synergien, die sich aus der Ausrüstung ergeben, verbessern die Möglichkeit eines Champions, eine bestimmte Rolle auszufüllen. Die verschiedenen Gegenstände, die Spieler mit Jarvan IV. in der oberen Lane im Gegensatz zum Dschungel-Jarvan kaufen, zeigen uns, wie Gegenstände zwei Positionen aufwerten und definieren können, selbst beim selben Champion. Letztlich können diese Dinge die aktuelle Spielbalance beeinflussen, aber nicht die Kernrolle des Champions.

Die Quintessenz hierbei ist, dass Rolle und Position verschiedene Konzepte darstellen und wir als Designer unterschiedlich an sie herangehen. Spieler können diese Information nutzen, um besser zu verstehen, was sie von einem Champion zu erwarten haben und was dessen Stärken und Schwächen sein können. Indem wir bezüglich dieser Konzepte alle dieselbe Sprache sprechen, werden sich bessere Diskussionen über komplexere Designfragen ergeben.


mal ne kleine frage der grossteil der LoL spieler geht nach meta vor und spielt meist so wie es gängig und sinnig ist nach dem was man im turnier sieht.
ich weiss sind hier die deutsche communty. wäre es aber nicht einfacher sich nach dem momentanen meta zu richten und die champs so anzuordnen, top mid adc sup jungel.
ich weiss ja auch jemand der nen champion designed investiert zeit ect und alles, aber dann aus nem ad yi nen ap yi wird obwohl er einfach besser mit ap skalliert.
und ich weiss auch ihr sprecht euch nicht offiziel für das meta aus aber was man an den grossen turnieren sieht spielt man halt.

wäre vieleicht mal zeit für ne neue map mit etwas mehr taktik sprich 5 lane's 3jungel oder sowas, weil bei ranglisten spielen immer irgend wer noch supp spielen soll muss, weil sonst die anderen 4nicht zufrieden sind oder dadurch ihnen der spass am spiel vergeht was ja klar gegen den SC geht.

p.s wär vieleicht mal zeit was zu releasen was die meta breakt gut in der lcs ankommt und etwas mehr spannung bietet als 95,9% meta spiele sobald man auf stufe20 zugeht.


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The Loratus

Senior Member

07-18-2013

Schön, dass das ganze mal aktualisiert wird.
Zum Beispiel die Rolle "Support" passt auf einem Teemo einfach nicht.

Mit dem Begriff "Magier" bin ich jedoch auch nicht ganz glücklich.
Jeder stellt sich unter Magier eig eine in Robe gekleidete Person mit (Zauber)Stab vor, macht Schaden mit magischen Elementen etc.
Pantheon passt in dieses Rollenbild nicht hinein. Klar macht er primär mit seinen Fähigkeiten Schaden wie ein Magier, trotzdem mMn. nicht passend, da er eben "AD-Caster" mit Speer, Schild und Metallrüstung ist.

Eventuell fällt Euch dazu noch was ein.


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Ceiei

Member

07-18-2013

Zitat:
5L1V3R:
Noch immer habe ich etwas Schwierigkeiten mit der Vorstellung eines Magiers, der aber auf AD gespielt wird. Die Definition, dass der Unterschied zwischen Magier und Kämper in erster Linie im häufigen Gebrauch der Fähigkeiten liegt ist zwar verständlich, kommt mir aber dennoch merkwürdig vor.
Vielleicht liegt es an der Gewohnheit aus anderen Spielen, aber noch kann ich mich mit dem Gedanken eines "AD-Magiers" nur schwer anfreunden.


So sehe ich das auch.
Ein AD-Magier ist komisch und passt nicht zu dem was sich Leute darunter vorstellen.
Auch ein Kämpfer benutzt seine Fähigkeiten, nur mit Auto-Attacks kommt der auch irgendwann nicht mehr weit.
Also weis ich nicht was das mit einem Magier zutun hat.
Ein Magier ist für mich jemand der AP schaden macht, da kein Champ AP von anfang an hat.
So das bei einem Magier ohne Fähigjeitstärke auch noch nichts Skalieren kann. Ein Kämpfer der AD schaden macht, da Skaliert das schon mit seinem Grundschaden.

Habe ich das Verständlich geschrieben
Verbesserungen erwünscht.


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Thorsten Schöne

Junior Member

07-19-2013

Zitat:
Ceiei:
[...] da kein Champ AP von anfang an hat. [...]


Viktor :>


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AG Prachtbrot

Recruiter

07-23-2013

Zitat:
The Loratus:

Pantheon passt in dieses Rollenbild nicht hinein. Klar macht er primär mit seinen Fähigkeiten Schaden wie ein Magier, trotzdem mMn. nicht passend, da er eben "AD-Caster" mit Speer, Schild und Metallrüstung ist.

Eventuell fällt Euch dazu noch was ein.


Das finde ich auch. Ich würde nur Ap Champions als Magier bezeichnen !


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Quanttek

Junior Member

07-30-2013

Wie wäre es mit der Bezeichnung Zauberer, statt Magier? Unter Magier stellt man sich - aufgrund anderer RPGs - eine Person mit Zauberstab vor, welche keinen Schaden durch AAs macht, aber viel Schaden durch Zauber. Zauberer bedeutet aber nur, dass er Sprüche "zaubert" bzw. "castet"


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CruiseControI

Member

07-30-2013

Ihr missversteht die Verwendung von AD Magier. Natürlich ist und bleibt Pantheon ein Krieger mit Speer und Metallrüstung, welcher rein storytechnisch auf den physischen Kampf setzt. Die Bezeichnung AD Magier rührt nur auf die Spielmechanische Betrachtung her, in der er ähnlich der gängigen Magier großes Schadenspotenzial aus Fähigkeiten schöpft (In dem Fall aus Angriffsschaden). Seine Gesinnung ist weiterhin die eines mächtigen Kriegers ohne magische Komponente. Ähnlich verhält es sich mit magischem Schaden und AP Skalierungen. Der Sprung aus Pantheons ultimativer Fähigkeit verursacht wohl aufgrund des verherrenden Aufschlags eine immense Druckwelle, oder die Betäubung rührt aufgrund eines Schildschlages her. Beides ist wohl eher physisch als magisch einzuordnen. Man bedient sich in dem Fall aber nur AP Skalierungen und magischem Schaden aufgrund von Spielbalance und nicht von realen Hintergründen einer magischen Quelle dieses Champions. Ihr müsst um dies zu verstehen unbedingt Spielmechanik, Balance und Turnierbasiertes denken von eurem Spielgefühl, dem Spielhintergrund und den Geschichtsbasierten Hintergründen eures Charackters unterscheiden lernen.

mit freundlcihen Grüßen

CruisecontroI


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