Champions hautnah erleben - Interview-Projekt

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Arcturus

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Recruiter

23-01-2013

Hallo Mein Name ist (unschwer links zu erkennen und) Arcturus, und hiermit veröffentliche ich meine Geschichte(n), sobald sie denn fertig sind. Ich habe sage und schreibe drei Wochen an dieser hier gebraucht, weil ich nicht konstant geschrieben habe, und ich hoffe, sie ist mir einigermaßen gelungen.

Zu mir selbst (überspringt den Teil, wenn euch der Autor egal ist): Ich bin (noch) Schüler, habe (offensichtlich) eine Vorliebe für Einschübe (ob in Klammern oder Gedankenstrichen spielt keine Rolle) und dies ist nicht meine erste Fanfiction. Ich schrieb bereits vorher bei einem anderen Spiel und erhielt viel positives Feedback. Die Story ist ein Aspekt an LoL, der für mich eine große Rolle spielt - dementsprechend interessiert war ich an sämtlichen Lores der Champions. Das hat zwar wieder aufgehört (ab Shyvana hat sich mein Interesse eher mäßig gehalten), aber irgendwann packte mich wieder die Lust zum Schreiben und ich entschied, mich mit den verschiedenen Champions zu befassen.
Übrigens: Ich habe bereits vorher geschrieben, lernte jedoch unter einem wirklichen Autor Tricks und Kniffs um besser zu schreiben. Zwar habe ich das Gefühl, dass seitdem die Qualität meiner Texte nachgelassen hat, aber wer weiß? Deshalb bitte ich sogar um konstruktive Kritik, da ich mich ansonsten nicht verbessern kann.

Zu der Geschichte: Wie der Name schon sagt, wird es ein Interview-Projekt. Ich bin Arcturus, ein umherziehender Reporter und veröffentliche Interviews mit Champions (oder möchte zumindest beginnen). Untypischerweise schildere ich dabei kein Gespräch, sondern meine Erlebnisse mit ebenjenem Champion, teils aus Mangel an Zeit, teils aus Mangel an Gesprächen. Beabsichtigt war eine Veröffentlichung in einer valorischen Zeitschrift, doch mal sehen, ob irgendwer meine Artikel überhaupt abdruckt.

Genug gelabert, hier mein "Interview":





Ein herzliches Hallo an meine Leserinnen und Leser! Ich bin Arcturus, umherziehender Reporter und hatte ein Treffen organisiert: Es ging diesmal um den Meister des Gleichgewichts, schneller als Licht, Gesandter von Ionia und Mitglied dessen Triumverats. Natürlich ist von niemand anderem als Shen die Rede. Untypischerweise sollte das Treffen in Ionia stattfinden. Ich hatte mich trotz dieses Umstands natürlich sofort auf den Weg gemacht.

Als Treffpunkt wurde mir ein Dorf in Küstennähe genannt. Ionia, die Heimat der Exotik… ein bunter und lebhafter Ort, vielleicht ein traditionelles Fest, das gerade stattfand. Fahnen, die in engen Straßen an den Häusern aufgehängt waren, eine Vielfalt von Ständen mit allerlei unbekanntem und gut gewürzten Gerichten, Schmuckstände, die an jeder Ecke angeboten wurden und zu denen der Verkäufer problemlos ein, zwei erfundene Legenden erzählen konnte…
Stattdessen blickte ich auf ein Feld der Verwüstung, Trümmer und Asche. Graue Hausruinen reihten sich aneinander, ein Fluss mit trübem Wasser schlängelte sich durch das trostlose Szenario. Keine Lebenszeichen, alles schien tot zu sein. An einem zerstörten Torbogen, der sicher einmal verziert war und großartig aussah, erwartete mich Shen. Er trug seine klassische blaue Rüstung, die jedoch einen leichten Stich ins Violette hatte. Vielleicht lag es an dem Licht, denn an diesem Ort der Vernichtung leuchtete selbst das unnatürlich grau, wirkte sogar schon tot. Er blickte mir direkt in die Augen, doch ich konnte den Blick nicht erwidern, denn die seinen wurden von gelbem, für mich undurchsichtiges Glas bedeckt. „Hallo Shen“, begrüßte ich ihn etwas zaghaft. Ein Nicken und eine Handbewegung, die wohl bedeutete, dass ich ihm folgen sollte. Der Weg schien direkt in das Dorf hineinzuführen, doch als ich den Torbogen durchschritt, machte sich in meinem Kopf etwas bemerkbar. Es war ganz schwach, doch trotzdem vorhanden und es drängte mich näher zu kommen. Klein und lästig. Aber im Moment konnte ich es noch ignorieren. Ob Shen diesen Drang auch verspürte? Schnellen Schrittes ging er voran, kein Blick für den Schutt übrig, der sich an den Seiten häufte, kein Wort für mich übrig. Während wir weitergingen herrschte Schweigen, also nutzte ich die Zeit, um mir das Dorf genauer anzusehen. Naja, jetzt war es kein Dorf mehr – lediglich Ruinen und Trümmer, man konnte nicht einmal mehr erahnen, wie es hier einmal aussah. Einige Hauswände standen noch, waren aber schwarz verfärbt, so als hätten sie einen Brand erlitten. Auch hier war eine Spur Violett drin, aber womöglich war es nur die ursprüngliche Farbe der Wand. Hier regte sich gar nichts, weder Menschen noch Yordles, nicht einmal Tiere bewohnten die Gegend. Und ich wusste auch warum. Dieser Drang, dieser Gedanke wurde immer stärker, je weiter wir kamen. Es war schon fast wie eine Stimme, die immer lauter wurde und sagte Komm zu mir… hierher… Angst vor dem, was vor uns liegen würde, machte sich in meinen Gedanken breit – vielleicht kam sie auch von der Stimme, denn wer in Angst gerät, kann kaum noch vernünftig denken. Noch konnte ich meine Gedanken klar halten, aber wie lange würde das noch anhalten…
Shen dagegen schien keinerlei Probleme damit zu haben. Er beschleunigte sogar noch und bog um eine der wenigen Hausecken, die noch standen. Um ihn nicht aus den Augen zu verlieren rannte ich los, passierte das Haus und blieb vor Staunen erst einmal stehen. Vor mir lagen nicht mehr nur Trümmer – es war kein Stein auf einem anderen geblieben – nein, vor mir lag ein gigantischer Krater, dessen Durchmesser mindestens so groß war wie die Kluft der Beschwörer. Mit Sicherheit war die Verwüstung von hier ausgegangen, doch er war nicht leer. Innen machte sich eine eher kleine Kuppel breit, violett und überzogen von komplexen Mustern. Ich konnte nicht hindurch sehen, die Muster zogen meine gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Es sah so fremdartig aus, so verstörend und doch so… vertraut… Noch näher… Meine Neugier trieb mich voran. Am Rande des Kraters angekommen - es reicht nicht, du.. musst hier…her kommen… - jedoch wurde meine Angst so groß, dass sich mein Körper einfach weigerte, weiterzugehen. Ich war wie versteinert, er wollte sich überhaupt nicht mehr bewegen. Panik überfiel mich, ich wollte weg, doch konnte es nicht, und die Panik wurde nur noch schlimmer – wie sollte ich von hier weg? Ich hatte keine Kontrolle mehr - die… brauchst du auch nicht… lass dich ein…fach von mir lei…ten… - und dann stand Shen vor mir. Er blickte mich an, sah mir direkt in die Augen, doch ich konnte seinen Blick nicht erwidern, bis er die Maske entfernte. Zwar nur soweit, dass ich seine Augen sehen konnte, doch das reichte um zu erkennen, dass sie vollständig violett waren. „Wer… bist du?“, ächzte ich. Er antwortete und tatsächlich klang seine Stimme wie die von Shen – mit dem Unterschied, dass sie metallisch klang und ein Echo hatte. „Ich entstieg diesem Gebiet. Meine Heimat ist die Leere, doch es gab einen Riss und die gewaltigen Kräfte manifestierten sich auf verheerende Art und Weise. Als ich hier entstieg, kreischten die Menschenwesen und liefen durcheinander, versuchten sich vor der Druckwelle zu retten, verkrochen sich in ihren Häusern… vergeblich. Ein kleines Mädchen stand voller Schrecken neben einem Haus, das gerade zusammenbrach. Sie war wohl zu sehr von Angst erfüllt um sich zu bewegen – so ähnlich wie es dir gerade ergehen dürfte – und ein Stück aus der Wand löste sich. Es hätte sie erschlagen, wenn nicht jemand über das Mädchen hinweg gesprungen wäre und das Trümmerstück zerschlagen hätte. Der Meister der Balance, Shen, hatte das Mädchen gerettet. Es lief weg und er wandte sich mir zu. Nun, ich war gerade erst der Leere entsprungen und schwach und Shen hätte mich ohne Probleme vernichten können. Ich fuhr in seinen Geist ein und versteckte mich dort – Shen zu kontrollieren erfordert viel Kraft. Deshalb hielt ich mich bedeckt, löschte seine Erinnerung an den Vorfall und ließ ihn zurück zur Liga laufen.“ Während er – oder es, ich war mir nicht sicher – sprach, bemerkte ich, dass die blaue Rüstung, nicht mehr so blau war wie vorher – auch sie nahm allmählich eine dunkelviolette Farbe an. Hin und wieder deuteten sich verschiedene Muster an, verschwanden jedoch sofort wieder. „Du siehst, ich bin so stark, dass ich schon Einfluss auf meine Umgebung ausübe. Normalerweise halte ich mich zurück und mache überhaupt nichts, doch als Shen deine Bitte um ein Interview erhielt, wählte ich für ihn den Ort.“ Er kam näher, und ich wollte zurückweichen, aber meine Beine waren versteinert. „Ich will dir nichts tun. Ich brauche lediglich ein wenig Energie von dir. Verstehst du? Ich kann nicht zurückkehren, denn Shen hat nicht genug Energie; ich brauchte eine zweite Person. Du wirst mir helfen und anschließend wird sich der Riss schließen, denn er wartet darauf, dass alle, die durch ihn hierherkamen auch wieder zurückkehren. Und hier bin ich.“ Er zog den Stahlhandschuh aus – bei den Göttern, selbst die Hand hatte sich verfärbt – und stach mir mit einem Finger in die Schulter. Sofort sackte ich zusammen, wurde schwächer und spürte regelrecht, wie meine Kraft an ihn überging… kurz bevor ich bewusstlos wurde, sah ich, wie ein violetter Schemen von Shen aufstieg, der sofort zusammenbrach. „Danke“, wisperte die Stimme des Wesens. Anschließend wurde mir schwarz vor Augen.
Ich wachte wieder auf und wusste zuerst nicht wo ich war. Dann fiel mir alles wieder ein und ich stand auf – wenigstens konnte ich mich jetzt wieder bewegen. Um mich herum waren die Überreste eines Dorfes und etwas weiter weg saß Shen. Er hatte seinen Platz auf einem Trümmerteil gesucht und sah aus wie immer – blaue Rüstung, Maske, undurchdringlich, unerkannt. Ich ging auf ihn zu und sagte: „Hallo Shen. Ich nehme doch an, dass du tatsächlich Shen bist… oder?“
„Ich bin wieder ich selbst. Das Gleichgewicht in mir ist zurückgekehrt.“
„Da verrät mir ein Blick in den Krater aber etwas anderes…“, meinte ich, woraufhin sich Shen umdrehte. Die Kuppel war immer noch dort. Nichts hatte sich verändert.
„Es hat gelogen… es meinte, sobald es zurückgekehrt sei, würde sich der Riss schließen…“, murmelte ich. Shen sah mich an und entgegnete:
„Nein. Es hat nicht gelogen. Der Riss hätte sich geschlossen, wenn es das einzige Wesen gewesen wäre, das von dort unsere Welt betrat.“
„Soll das heißen…“ Dann waren wir in Gefahr. Denn wenn Shen Recht hatte, bedeutete das, dass es noch andere Wesen gab, die hierher kamen. Und die waren uns vielleicht nicht so freundlich gesinnt. Mit einem Ruck stand Shen auf. „Ich schlage vor, dass wir diesen Ort verlassen. Wir können hier nichts tun und ursprünglich wolltest du ein Gespräch mit mir.“ Das Interview. Richtig… „Das wirst du zwar nicht bekommen, aber ich werde dafür sorgen, dass du unbeschadet von hier weg kommst.“ Ich wollte gerade protestieren – natürlich dagegen, dass ich kein Gespräch bekommen würde - als Shen fortfuhr. „Der Grund ist simpel. Du willst Informationen, du würdest diese Informationen veröffentlichen. Ich muss weiterhin unerkannt bleiben. Zu viele Informationen würden meine Feinde erstarken lassen. Nicht nur meine Macht als Mitglied des Triumverats wäre in Gefahr, auch anderen Personen aus Ionia könnte das zum Nachteil werden. Verzeih mir, aber ich ändere meine Meinung nicht.“ Ich willigte ein und Shen brachte mich wieder zum Torbogen zurück. Dort angekommen verabschiedete ich mich von Shen – du… musst hier…bleiben – und ging fort. Ein leichtes Stechen in meinem Kopf war zurückgeblieben, doch das würde bald mit Sicherheit verschwinden.




Wie unschwer zu erkennen ist, habe ich mich zuerst mit Shen befasst. Dass es am Anfang so klingt, als wäre es nicht das erste Interview, liegt daran, dass ich mit einem anderen Champ angefangen hatte, dann aber zuerst dieses hier fertigstellte. Wenn es euch gefallen hat, macht doch ruhig Vorschläge, wen ich als nächstes "interviewen" soll.


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Morph Jerme

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Recruiter

24-01-2013

Mir gefällts . Gut geschrieben, aber mir mangelts ein wenig an Absätzen, die das Lesen ein wenig erschweren. Interessante Story, ich freue mich schon auf die nächsten Teile, wäre vielleicht gut, wenn du die Ruine wieder mit einbringne könntest.
Als nächstes wünsche ich mir ein Interview mit einem Leerenwesen, welches der drei (+ deine fiktiven), ist mir egal.

LG Morph Jerme


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xKnusp3rx

Senior Member

24-01-2013

Sehr nice - ich mag deine Liebe zum Detail. :3
Allerdings war es wegen den fehlenden Absätzen ein wenig verwirrend - auch die Geschichte selbst.
Freu mich aber sehr auf deine nächste Story.


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Arcturus

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Recruiter

26-01-2013

Mhm. Danke für die Bemerkungen - um die Sache mit den Absätzen kann ich mich natürlich kümmern.
Ich hab da auch schon ein paar Ideen bzgl. des nächsten Interviews, mal schauen, ob sich ein Leeren-Champ tatsächlich dafür eignet.


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Redgomor

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Senior Member

28-01-2013

Hallo Arcturus!

Quote:
Originally Posted by Arcturus View Post
Deshalb bitte ich sogar um konstruktive Kritik, da ich mich ansonsten nicht verbessern kann.
Dann tun wir Dir mal den Gefallen.

Als ich die Ruinen und den Krater gelesen habe, dachte ich sporadisch, dass das die Einschlagstelle von Malphite gewesen sein könnte. (Laut seiner Lore, ist er auch ein Mitglied des Triumvirats (btw :3)) Shens Charakter kommt gut herüber, seine zweite Seite ebenfalls. Atmosphäre und Handlung sind stimmig und der Inhalt ist auch gut und innovativ.
Rechtschreibfehler sehe ich auch keine gravierenden, zumindest beim ersten überlesen nicht.

Nachdem ich den Eingangssatz gelesen habe, hatte ich mit einem Interview gerechnet. Aber das "Interview" gleich eher einem "Erlebnisbericht". Aber für einen Bericht ist noch zu viel Subjektivität enthalten. Deine Emotionen Shen nach seiner Uneinwilligung zum Interview und dem fremden Wesen gegenüber als Beispiel. Aber daran sollte man sich nicht festhängen.

Die Gedankenstriche und Einschübe nennt man übrigens Parenthesen. Davon sind einige in Deinem Text enthalten und - meiner Meinung nach - auf jeden Fall nicht unangebracht. Mir gefallen sie. Auch andere Rhetorische Mittel sind enthalten, Verbildlichungen übernehmen, glaube ich, die Überhand in Deiner Geschichte.

Quote:
Originally Posted by Arcturus
blaue Rüstung, Maske, undurchdringlich, unerkannt
Das hat mir am besten gefallen.

Ansonsten kann ich meinen beiden Vorpostern zustimmen, ein paar mehr Absätze machen das ganze etwas angenehmer zu lesen.

Alles in allem ein gutes Schriftstück. Es ist nur leider etwas zu kurz, um sich in einzelne Rollen gezielt hineinzuversetzen. Die Idee mit dem Portal zur Leere ist allerdings gut gelungen. Ich frage mal frei heraus, kennst Du zufällig "Die Elfen" von Bernhard Hennen? Dort gibt es auch eine solche Situation, in der sich ein Portal zur "Leere" öffnet, dieses Protal jedoch nicht überrannt wird. Es gibt nämlich einen schönen Gedankengang, den diese Dämonen entwickelt haben, warum dieses Protal nicht überrannt wird. Ich schildere ihn mal kurz:
"Das Portal ist irgendwo in der Mitte der Leere entstanden, die Leere ist so gewaltig, dass ein Portal darin entschwindend winzig ist. Ist ein solches Portal von einem Dämon entdeckt, dann wird er den Teufel tun und es der Leere bekanntgeben. Viel mehr hat er den Drang als erster der Leere zu entsteigen und die andere Welt nur für sich zu genießen. Erst Stück für Stück folgen andere Dämonen, bis irgendwann die Leere um die Existenz des Portals Bescheid weiß." Bei "Die Elfen" hat dieser Prozess, glaube ich, 1000 Jahre gedauert, bis das geöffnete Portal überrannt wurde.

Umso mehr überrascht das empfindsame Wesen des Dämons, das der Leere entstiegen ist. Mit einem solchen Charakter rechnet man nicht.

Machen wir hier einen Strich. Ich bin gespannt auf neue Teile.


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Arcturus

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Recruiter

29-01-2013

Der Block ist ja schon fast länger als meine Geschichte.
Nun ja, danke für deine Anmerkungen und es freut mich, dass es bisher allen gefällt. Ich arbeite schon (mehr oder weniger) an der nächsten Geschichte, die im Übrigen tatsächlich einem Interview näher kommen wird. Leider verlangen meine Lehrer von mir, dass ich im Unterricht aufpasse (überdurchschnittliche Beteiligung reicht wohl nicht), deshalb könnte es ein wenig dauern. Aber ich gebe mir Mühe, die Geschichte fertigzustellen.


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Redgomor

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Senior Member

29-01-2013

Quote:
Originally Posted by Arcturus View Post
Der Block ist ja schon fast länger als meine Geschichte.
Tut mir Leid, ich bin gerne ausladend... ^^'


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Lord Palewin

Senior Member

30-01-2013

Also wirklich ne Frechheit, dass deine Lehrer wollen das du aufpasst Arcturus. Wie können sie es wagen. Eine sehr tolle Geschichte ich freue mich mehr von dir zu Lesen.


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Arcturus

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Recruiter

12-02-2013

Ihr habt hoffentlich nicht gedacht, ich würde das hier vergessen. Es ist nur so, dass dieser Teil ein richtiges Interview ist und das sagt mir überhaupt nicht zu. Ich werde wahrscheinlich in Zukunft eine Mischung dieser beiden Sachen versuchen.

Aber genug geredet - denn ich bin Arcturus, umherziehender Reporter und konnte diesmal einen Termin mit einem besonderen Gast unserer Liga vereinbaren. Groß, stark und nicht von dieser Welt ist diesmal mein Gast unser Liebling der Leere: Cho’Gath. Das Treffen fand in einem Raum im Gebäude der Liga selbst statt. Natürlich begab ich mich sofort auf den Weg dorthin.


„Ihr Gastgeber wird in Kürze hinzukommen.“ Mit diesen Worten öffnete mein Begleiter die Tür und verließ mich. Vorsichtig linste ich hinein und sofort schlug mir ein Schwall warmer Luft entgegen. Der Aufenthaltsraum war recht groß und kaum ausgeleuchtet, lediglich das Feuer im Kamin auf der linken Seite erhellte ihn. Auch durch das schmale Fenster auf der anderen Seite kam etwas Licht herein. Dahinter war der starke Schneefall deutlich zu sehen – hoffentlich würde ich hier noch später heraus kommen, nicht dass ich hier später eingeschneit wäre. Die Wände sahen recht dunkel, fast schon schwarz aus – mehr vermochte ich bei diesem Licht nicht zu erkennen – und der Raum war komplett leer bis auf einen Stuhl und einen Tisch, die direkt vor dem Kamin standen.
Ich betrat den Raum, schloss die Tür und bewegte mich zum Tisch – ein gewaltiges und kunstvoll verziertes Stück aus grauem Holz, das vermutlich von den Schatteninseln stammte. Mit einem Finger fuhr ich an einem der Muster entlang. Es schien – genau wie der Tisch – äußerst alt zu sein, aber irgendetwas war seltsam. Mir war, als wäre dort etwas verborgen, die Energie innendrin, ich konnte sie förmlich spüren.
Auf dem Tisch selbst lagen mehrere kleine Teller aus Keramik, beladen mit verschiedensten Süßigkeiten. Spezialitäten aus jedem Reich, für jede ein eigener Teller – Gebäck aus Morganas Konditorei, Funkelkekse aus Demacia (Lux hatte sich selbst übertroffen, sie sahen einfach herrlich aus), geröstete… Insekten… vielleicht von Elise? Da drüben war grünes Gebäck... giftgrün. Mit Sicherheit aus Zhaun, und das bedeutete, man konnte sie ohne Probleme essen, wenn man sich denn selbst vergiften und unermessliche Qualen erleiden möchte. Vielleicht waren sie aber auch… einfach nur grün. So oder so, die würde ich sicher nicht anrühren.
Die Teller selbst stammten wahrscheinlich aus Piltover, dort hatte ich zuletzt ein ähnliches Service in einer Werbung gesehen. Technisch angepasste Materialien, die weder bei Kälte noch bei Hitze noch sonst wie zerbrachen. Probeweise verlud ich die Süßigkeiten von einem Teller auf einen anderen, nahm mir die Keramik-Scheibe und ließ sie fallen. Mit einem lauten Knall zersplitterte der Teller und ich wich zurück, um die Scherben zu vermeiden.

„Ähem!“, ertönte es von der Tür her. „Würdet Ihr bitte so freundlich sein und keine weiteren Teller dem harten Boden aussetzen? Dieses Set hat ein Vermögen gekostet und ich bin nicht gewillt, noch einmal so viel Geld zu sparen!“ Die Stimme klang leicht verärgert, näselnd und hallte leicht nach, wie es bei jedem Wesen der Leere der Fall war.
„Oh… Guten Tag, Cho’Gath, Schrecken der Leere. Das ist doch Euer Titel, richtig?“
„In der Tat! Wie ich sehe, so mangelt es Euch zumindest nicht an Manieren.“ Er (oder es? Ich wusste es nicht und ich hatte nicht vor zu fragen) stampfte einmal mit dem Fuß auf und Grund öffnete sich ein Spalt. Anschließend neigte sich der Boden und sämtliche Scherben fielen in den Spalt. Danach schloss sich der Riss wieder und es sah so aus, als wäre nie etwas geschehen
.
Jetzt wo das Scherbenproblem beseitigt war, konnte ich mir Cho’Gath genauer ansehen. Er war in Normalgröße erschienen – sonst hätte er vielleicht nicht hineingepasst – und tatsächlich schimmerte seine Haut bläulich statt dem gewohnten Rotton. Dekoriert mit einem schwarzen Zylinder, einem schlichten Anzug und einem riesigen Monokel sah Cho’Gath nicht einmal wirklich brutal oder gewaltig aus, sondern eher elegant und gesittet. Nichts, was man von einem Leerenwesen üblicherweise erwarten würde.
„Nun können wir beginnen! Darf ich vorstellen: Meine Wenigkeit, Cho‘…“
„Gath, ja, wie ich bereits vorhin sagte. Verzeiht, doch meine Zeit ist knapp. Dieser Schneesturm engt meinen Zeitplan ein und ich muss wieder zurück sein, bevor sämtliche Wege vom Schnee blockiert sind.“
„Ach so? Nun ja, ich könnte Brand fragen, ob er Euch den Weg freimacht. Einen Gefallen ist er mir schuldig, seit ich ihm während eines Streits mit Anivia beistand. Eigentlich hatte ich gehofft, ich würde in den Genuss eines Omeletts kommen…“
„Nun, wenn das so ist, werden wir sicherlich genügend Zeit haben. Vielen Dank für Euer Angebot. Also, lasst mich zunächst Platz nehmen…“ Ich schob den Stuhl zurück, setzte mich und verzog das Gesicht. Gemütlichkeit sollte wohl für Besucher nur ein Fremdwort, ein Wunschtraum bleiben.

Ich begann zu reden: „So. Wie geht es Euch denn so? Wie laufen eure Beschwörungsrunden?“
„Tatsächlich erfreut sich meine Wenigkeit inzwischen wieder einiger Beliebtheit. Es ist wohl so, dass der Beginn der dritten Ära vieles veränderte. Auf meine Stärke und Bodenberrschung kann und muss man sich sogar inzwischen verlassen. Vielleicht vergnügt es aber auch nur meine Beschwörer ihre Gegner zu sehen, wie sie hilflos in die Luft geschleudert werden. So oder so – ich hatte da schon wesentlich schlechtere Zeiten erlebt.“
Mit so einer ausschweifenden Antwort hatte ich nicht gerechnet. Anscheinend war Cho’Gath ziemlich redselig.
„Das freut mich. Gibt es denn andere Champions, denen Ihr nur ungern begegnet?“
Cho’Gath überlegte wohl kurz und antwortete dann: „Kayle. Eine geflügelte Lady, die immun gegen meinen Riss ist. Zumindest beschleunigt sie sich um meinen Angriff ins Leere laufen zu lassen. Oh, wie ich sie verabscheue… sie und ihr Flammenschwert! Im Normalfall bin ich da mehr oder weniger hilflos… Und dann ist da noch diese Spinnen-Dame! Wie war ihr Name…“
„Elise?“ – „GENAU! Sie lässt keinen an sich heran, teilt aber ordentlich aus. Springt wild herum, so etwas ziemt sich doch nicht für eine Lady, egal woher sie stammt. Von ihrem Gift wird mir immer so wirr im Schädel…“
„Was denkt Ihr denn, warum diese beiden (und vielleicht auch andere) so stark sind?“
„Meine Beschwörer sind unfähig, daran liegt es. Viele verlangen von mir, sämtliche Stärke in den Riss zu investieren. Dabei wird er nur kräftiger und kann so leicht verfehlen. Es wäre so viel klüger, meinen Schrei oder die Stacheln zu stärken, haben diese doch eine wesentlich höhere Nützlichkeit. Mein Gebrüll klingt länger nach und meine Gegner können sich nicht auf ihre Zaubersprüche konzentrieren. Außerdem ist es wesentlich leichter ein Ziel zu treffen, das direkt vor mir steht. Auch die Stacheln verstärken jeden meiner Schläge und treffen darüber hinaus noch weitere Gegner. Deshalb würde es sich lohnen, mir nicht nur die ganzen Zauberstäbe zu kaufen – einige Schwerter, die mir ein schnelleres Angreifen ermöglichen, könnten mein tatsächliches Potenzial nutzen. Aber nein, ich werde nur als riesiges, bodenstampfendes, behäbiges, gefräßiges und langweiliges lebendes Schild verwendet. Es ist traurig. Immer wandeln alle auf alten Pfaden, aber auch neue müssen eingeschlagen werden…“
In seiner Stimme schwang Melancholie und Trauer mit. Obwohl ich irgendwie schon gerne gesehen hätte, wie das Monster weinte – zumindest klang es so, als ob es jeden Moment in Tränen ausbrechen würde – versuchte ich das Thema zu wechseln und Cho’Gath auf andere Gedanken zu bringen.
„Euer Heimatort ist die Leere, richtig? Erzählt mir mehr davon. Was ist die Leere eigentlich?“
„Ihr interessiert euch für eine fremde Welt? Seid gewarnt. Beschreitet Ihr einmal den Pfad der Leere, gibt es kein Zurück mehr.“ Seine Stimme wurde plötzlich todernst, sein Blick furchteinflößend. Das Feuer war beinahe heruntergebrannt, nur noch eine schwache Flamme loderte am letzten Scheit, stand kurz vor dem Erlöschen. Ich duckte mich unter Cho’Gaths Blick und ging zum Kamin, legte neues Holz nach, beobachtete, wie die letzte Flamme daran züngelte und wieder erstarkte.

„Die Leere ist der Raum zwischen den Welten, zwischen den Dimensionen. Dort ist nichts. Sie ist unendlich groß und dennoch leer. Wesen aus den furchtbarsten Albträumen, die schon lange aus dem Gedächtnis der Welt verschwanden, Zerstörer aus antiken Zeiten, bereit Welten erneut zu vernichten, Kreaturen, die ihr für ausgestorben haltet… alle könnten dort ausharren, nur darauf wartend, in andere Welten zu entfliehen. Der Tag der Prophezeiung ist der Tag, an dem die Ungeheuer in diese Welt einfallen.“ Einfallen…
„Durch welches Portal kamt Ihr in diese Welt?“
„Die Liga besitzt ein eigenes Portal zu experimentellen Zwecken. Man erforscht es immer noch, aber bisher konnten bereits einige Erkenntnisse errungen werden. So ist es zum Beispiel möglich, jenes Portal zu öffnen oder zu schließen. Ich fand diese Öffnung und betrat sie sofort. Auf der anderen Seite wartete man bereits, angsterfüllt, misstrauisch, aber auch neugierig. Ich war nicht fähig zu sprechen, deshalb wartete ich. Als sie bemerkten, dass ich nicht feindlich gesinnt war, lockerten sie ihre Vorsicht. Dann schlug ich zu.
Ich wütete und tobte – noch heute ist mein Verhalten von damals für mich unverständlich – bis ich von den Magiern überwältigt wurde. Ihr bann hielt mich im Schach und verhinderte, dass ich noch mehr Zerstörung anrichten konnte. Anschließend sprach man zu mir, nur leider war ich der Sprache nicht mächtig. Es dauerte eine Weile, bis ich das System der Sprache sowie diese selbst als solche verstanden hatte. Als ich dann begann mit ihnen zu sprechen, trauten sie mir nicht. Verständlich, schließlich hatten sie schlechte Erfahrungen damit gemacht mir zu vertrauen. Sie erklärten mir diese Welt, ihre Geschichte und ihre Magie und mir wurde klar, dass im Falle eines Angriffs aus der Leere dieses Land hoffnungslos untergehen würde. Die eindringenden Wesen hätten leichtes Spiel. Aus Mitleid schlug ich einen Handel vor: Sie würden an mir lernen und so somit auf einen verlorenen Krieg vorbereiten. Im Gegenzug erhielt ich meine Freiheiten um in dieser Welt zu wandeln. Jenem Tag trat ich der Liga bei. Merkt Euch meine Worte, denn sobald sich die Leere ausbreitet, wird die Liga da sein und kämpfen – doch zu welchem Preis…?“

„Ein Krieg… dann sind Malzahars Worte nicht so belanglos wie uns immer schien.“
Cho’Gath lachte und klang furchtbar, sah aber wirklich kurios aus – alle vier Arme schwangen herum und ich wich zurück um nicht beiläufig erschlagen zu werden.
„Natürlich hat der wahnsinnige Prophet Recht. Eines Tages wird diese Welt untergehen, wenn die Leere sie verschlingt. Doch wann dieser Moment da ist, das weiß keiner. Vielleicht morgen, vielleicht in Tausenden von Jahren, vielleicht nie. Es ist ein Ereignis, dessen Eintreten nicht sicher ist. Was Ihr nun mit diesem Wissen anfangt, ist Euch überlassen.“ Allein… dir…
„Was ist die Leere denn nun eigentlich? Ihr redet viel über sie, aber ich beginne mich zu fragen, ob hinter Euren Worten nicht vielleicht mehr steckt als es den Anschein hat.“
Er blickte mich mit zusammengekniffenen Augen an. „Ihr überschreitet Grenzen. Ist Euch das bewusst? Wenn nicht, rate ich Euch, nochmal darüber nachzudenken wie weit Ihr gehen wollt. Es wird nicht ohne Folgen bleiben.“
Ich schluckte, dachte aber nicht daran aufzuhören. Gerade jetzt wurde es interessant.
Nach einem kurzen Seufzer fuhr Cho’Gath fort: „Wie ich bereits erwähnte ist die Leere der Platz zwischen Welten, verschiedenen Dimensionen. Sie wird von seltsamen Kreaturen bewohnt. Doch in Wirklichkeit ist die Leere nicht nur irgendein Raum. Sie ist viel ehr als das – ein lebendiges Wesen mit Verstand, das alle Monster beherbergt. Ihr Ziel? Macht, Rache, Vernichtung anderer Welten… Selbst mir ist das nicht bekannt. Die Leere besitzt eine geistige Verbindung zu allen ihren Wesen. Sie spricht in meinem Verstand – selbst jetzt noch, obwohl ich sie bereits vor Jahren verließ. Sie kontrolliert uns nicht, kann uns aber den Verstand rauben. Das reicht als Druckmittel um ihre Untertanen zu beherrschen. Ihre Stimme erscheint, wann sie es will. Nun sagt mir – gibt es etwas auch nur ansatzweise Mächtiges? Etwas, das Euren Verstand heimsucht und Euch zu einem der Ihren macht? Die Leere ist bisher das mächtigste aller Wesen und besitzt die größte Armee. Was immer sie will – sie wird es bekommen.“ Egal was… bekommen…
Ich versuchte diesen Gedanken los zu werden.
„Ich glaube, Ihr habt ein schwerwiegendes Problem.“
„Bitte?“, entgegnete ich. Meine Kopfschmerzen wurden wieder zunehmend schlimmer.
„Ihr scheint nicht allzu überrascht und Euer Blick sieht gequält aus. Ihr werdet von etwas geplagt, das Ihr nicht erklären könnt und es steckt in Euren Gedanken. Wo war Eure Begegnung mit der Leere?“
„Ein Dorf in Ionia. Vernichtet durch ein Ereignis, das wahrscheinlich mit der Öffnung eines Risses einherging.“
„Oh, ein neuer Riss?“ Überraschung schwang in seiner Stimme mit. „Hütet Euch. Ihr wisst, was mit Malzahar und Kassadin geschah, erst recht mit dessen Tochter. Die Leere mag Euch faszinieren, sollte Euch aber etwas an Eurer Existenz als Mensch liegen: Flieht. Ihr könnt der Stimme nicht entkommen, aber versucht Euch fernzuhalten. Ihr würdet es allzu bald bereuen…“ Nein… das würdest… du nicht…

„Danke für Eure Warnung, aber ich lasse mich nicht abschrecken. Ich kann die Kontrolle behalten“, erwiderte ich. Wie mächtig konnte denn schon eine Stimme sein, die in meinem Kopf sprach?
„Offensichtlich versteht Ihr das Problem nicht. Ihr steht dem Bewusstsein einer gesamten Welt gegenüber, die effiziente Druckmittel besitzt. Auf der anderen Seite steht die Liga, die lebende Experimente braucht. Vielleicht denkt Ihr, sie könnte Euch helfen. Das kann sie auch, aber man würde Euch beobachten, nur neues Wissen aus Euch quetschen wollen und wenn es dafür erforderlich wäre sofort der Leere ausliefern.
Mein Vorschlag: Schließt ab und gebt Euch der Leere hin oder haltet Euch bedeckt. Kämpfen ist zwecklos. Glaubt mir – ich war bereits in dieser Situation. Ich hatte schon Probleme, da wird ein gewöhnlicher Mensch wohl kaum etwas ausrichten können. Ihr werdet das nicht schaffen.“
„Ihr unterschätzt mich. Danke für dieses Interview – ich weiß es zu schätzen, dass Ihr Euch für mich Zeit genommen habt.“
„Gerne. Ich habe das Gespräch sehr genossen. Wir könnten so etwas gerne wiederholen. Gute Gespräche sind wie exzellenter Wein – man kann nicht genug bekommen, sollte sie aber mit Vorsicht genießen. Was Eure Situation angeht, da kann ich nichts mehr sagen. Ich empfehle ein Gespräch mit dem Propheten der Leere oder dem Leerengänger. Tatsächlich halte ich Kassadin für wesentlich hilfreicher was Euer Problem angeht.“
„Danke. Ich beeile mich besser, bevor ich im Schnee feststecken werde.“ Ich stand auf und ging aus dem Raum, verunsichert durch Cho’Gaths Worte und im Unklaren darüber, was ich wohl als Nächstes tun würde.

//Meine eigene Meinung? Es ist nicht so gut. Mir persönlich gefällt dieser Charakterwechsel von Cho'Gath nicht, auch dass es gegen Ende hin ein reiner Dialog ist... und der Inhalt des Dialogs... so etwas ist nicht mein Stil. Ich denke aber, dass die Sache mit den Absätzen jetzt besser ist. Auch ist diese Geschichte mehr als doppelt so lang wie die vorherige. Ich hoffe trotzdem, dass es euch gefällt.

Vergesst nicht euer Feedback und wen ich als nächstes interviewen soll!

Und was ich noch vergaß: 1. ist Malphite leider kein Mitglied des Triumverats, denn das wird von Ionia gestellt, wohingegen Malphite aus einer anderen Welt stammt - außerdem ist er kein Ninja.
2. habe ich das oben genannte Buch nicht gelesen. Generell haben ich eher wenige und unbekanntere Reihen gelesen als so manche andere. Ich kenne weder Die Elfen noch Die Zwerge, Die Orks oder ähnlichen Kram. Kann sein, dass ich irgendetwas, das ich verwendet habe, irgendwo gelesen und unbewusst eingearbeitet habe. So etwas geschieht öfter als man denkt.


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xKnusp3rx

Senior Member

12-02-2013

Sehr gut geschrieben - ich musste an einigen Stellen schmunzeln, vorallem in den ersten vier Absätzen, in denen es um eher alltägliche Dinge ging. Andererseits gefallen mir aber auch deine Vorstellungen von der Leere, wie du sie umschreibst und was für Erfahrungen Cho'Gath mit ihr gemacht hat. Dein Detailreichtum gefällt mir auch sehr.

Ich finde, dass beim Schluss ein wenig die Würze fehlt - genauso wie du geschrieben hast, fände ich es besser, wenn es kein reines Interview ist sondern du auch Handlung mit einbringst. Wie du das hinbekommen willst, weiß ich allerdings selber nicht, da du ja im Titel "Interview" steht und ein Interview nun eben meist nur aus reinem Dialog besteht. :I

Wen du als nächstes interviewen sollst? Ich bin mir nicht sicher, aber wäre ein Interview mit Kassadin jetzt nicht das logischste?


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